Zentrale Herausforderungen von NPOs (Teil 1 unseres Researches)

Zentrale Herausforderungen von NPOs (Teil 1 unseres Researches)

Die Idee für Fokus Entwicklung kam uns, weil wir in unserer Arbeit in Non-Profit-Organisationen immer wieder vor den gleichen Herausforderungen standen. Und wir haben uns gefragt: Geht es anderen genauso? Sind das strukturelle Probleme? Und vor allem: Lässt sich da was machen?

Um das herauszufinden, haben wir 18 tiefgehende Interviews mit Menschen aus Schweizer NPOs und Förderstiftungen geführt. Und was wir dabei gelernt haben: Ja, es geht fast allen ähnlich. Es gibt strukturelle und kulturelle Hindernisse – aber auch viele Menschen, die schon aktiv dran sind, etwas zu verändern!

Die vier grössten Herausforderungen, mit denen sich viele herumschlagen:

  •  Spannung zwischen Helfen und Finanzieren: Erwartungen und Anforderungen von Geldgebern sind nicht immer kompatibel mit nutzerzentrierten Lösungsansätzen. 
  • Starre Strukturen und mangelnde Agilität: Traditionelle Strukturen und Arbeitsmethoden innerhalb von NPOs und in Zusammenarbeit mit Geldgebern erschweren es, sich flexibel an neue Anforderungen anzupassen. Das Fehlen von Erfahrungen mit agilen Arbeitsansätzen hemmt die (Weiter-)Entwicklung innovativer Ideen und Projekte.
  • Fokusverlust durch breite Zielsetzungen: Viele NPOs verfolgen eine Vielzahl von Zielen und Programmen, was zu schwer greifbaren und allzu komplexen Strategien führt. Dies erschwert die Entscheidungsfindung und die Konzentration auf wesentliche Ziele, wodurch Ressourcen ineffizient eingesetzt werden.
  • Wirkungsmessung – Bürokratie statt Mehrwert: Oftmals führen Anforderungen der Geldgeber an die Wirkungsmessung zu bürokratischem Mehraufwand, der primär dem Nachweis für externe Partner dient. Der Fokus liegt häufig auf Dokumentation statt auf wirklicher Verbesserung.  

Diese Herausforderungen zu bennen, ist der erste wichtige Schritt, um diese angehen zu können.  

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